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Schleuse & Schiffshebewerk Rothensee  
 
Mittellandkanal km 320,50
 
 
  voorhaven van de sluis (links) en de scheepslift (rechts)
Vorhafen im Unterwasser der Schachtschleuse (links) und des Schiffshebewerks (rechts)
tailwater access channel of the lock (left) and the ship lift (right)
 
  Das 1938 in Dienst gestellte Hebewerk stellt - über den ca. 5 km langen Rothenseer Verbindungskanal - den Anschluß des Mittellandkanals an die Elbe her. In der Verkehrsplanung des Deutschen Reichs bildete es das notwendige Glied in der Verbindung des Dortmund-Ems-Kanals mit Havel und Oder. Für den durchgehenden Verkehr war die unregulierte Elbe bei niedrigem Wasserstand ein Nadelöhr, was indes im Zusammenhang mit der Teilung Deutschlands und den damit verbundenen Erschwernissen nur eine weitere Behinderung darstellte. Mit der deutschen Wiedervereinigung kam die Frage der gesicherten durchgehenden Ost-West-Verbindung - auch mit Blick auf die Erweiterung der Europäischen Union nach Osten hin - jedoch unverzüglich auf die Tagesordnung. Im Rahmen des "Verkehrsprojekts Deutsche Einheit" entstand in erstaunlich kurzer Zeit das Wasserstraßenkreuz Magdeburg. Dessen Plan sah parallel zum bestehenden Hebewerk eine neue Schleuse vor, die im Mai 2001 für den Verkehr geöffnet wurde. Ähnlich wie in Henrichenburg können in Rothensee Schleuse und Hebewerk parallel betrieben werden.  
     
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