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  Staustufe Heidelberg  
   
 

Die Wehranlage mit den drei Öffnungen bildet - wenngleich jetzt in einem anderen Sinn - den östlichen Abschluß der historischen Innenstadt und stellt die Verbindung über den Fluß hin mit dem nördlichen Teil der Stadt her. Aus ästhetischen Überlegungen wurden die Maschinentürme nicht nur mit rotem Sandstein verkleidet; sie wurden überdies zur Stadt hin ausgerichtet, der eiserne Wehrsteg hinter den exponierten Türmen angelegt. Wegen der geringen Fallhöhe von 2,60 und des geringen Falldrucks verzichtete man auf die Einrichtung des an Staustufen üblichen Turbinenhauses zur Ausnutzung der Wasserkraft für die Stromerzeugung. Erst in den 1990er Jahren entschied man sich für den Bau eines Laufwasserkraftwerks. Zwei Turbinen von je 3,35m Durchmesser mit einer Leistung von je 1,6MW wurden in die Flußsohle versenkt und sind daher vollkommen unsichtbar. Die Baukosten des Kraftwerks, das 1998 in Betrieb genommen wurde, betrugen 16 Mio. Euro.

 
   
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