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Schleuse Brienen  
 
Schiffahrtsweg Rhein-Kleve  
 
   
  Photo: Deichverband Xanten-Kleve  
 
 
ingebruikneming | Indienststellung | commissioning date | mise en service en
1909
lengte | Länge | length | longueur
67,00
breedte | Breite | width | largeur
8,60
bovendeur | Obertor | flood gate | porte d'amenée
ebdeur | Untertor | ebb gate | porte d'aval
Stemmtor | mitre
verval | Hubhöhe | lift | levée
4,60
diensturen | Betriebszeiten | service hours | heures d'eclusage
Mo-Fr 07.00-20.30
Sa. 08.00-14.00
So. 08.00-11.00
beheer | Verwaltung | authority | autorité
WSA Duisburg-Rhein
 
   
  Photo: Neue Rhein Zeitung  
  der letzte Schleusenmeister in Brienen - die Schleuse wird inzwischen vom Posten Friedrichsfeld bedient.  
 
Eine erste Schleuse, die in den Jahren 1656 bis 1658 unter Moritz von Nassau entstand, fiel schon 1661 dem Hochwasser zum Opfer, so daß sie 1688-93 durch ein Steinbauwerk ersetzt wurde. Auch diese Schleuse vermochte nicht, der großen Flut von 1809 standzuhalten. Ein Denkmal in der Nähe der Schleuse erinnert daran und an die Magd Johanna Sebus. Eine provisorische Flutschleuse die das Hinterland gegen Hochwasser schützen sollte, wurde 1843-47 durch eine Kammerschleuse ersetzt, um den Spoykanal nach Kleve wieder schiffbar zu machen und die Stadt Kleve an den Rheinverkehr anzuschließen.

Die fortschreitende Verlandung in den folgenden Jahrzehnten des Kanals führte zum Bau einer neuen Schleuse mit einer tieferliegenden Sohle in den Jahren 1906-1909. Ein Pumpenhaus neben der Schleuse am Ort der alten diente dazu, den Wasserstand im Kanal zu regulieren. Der Versuch der Wehrmacht, angesichts der anrückenden alliierten Truppen die Schleuse zu sprengen, führte dazu, daß die Schleuse oberhalb der Wasserlinie beschädigt, aber nicht vollständig zerstört wurde, so daß die Schleuse bald wiederhergestellt und mit einer Hubbrücke über dem Unterhaupt versehen wurde. Die Schleuse, die von der Schleuse Friedrichsfeld im Wesel-Datteln-Kanal bedient wird, wurde zuletzt im Jahr 2003 saniert.

 
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